Neven Klepo zeichnet die weitreichende Umgestaltung der Kommunen in Bosnien und Herzegowina nach und bewertet ihre Entwicklung im Hinblick auf eine „Good Enough Governance“.
Andreas Friedel lokalisiert die Ursachen der Funktionsschwächen des mit der Kontrolle der Nachrichtendienste des Bundes (BND, BfV und MAD) beauftragten Parlamentarischen Kontrollgremiums (PKGr) des Deutschen Bundestages.
Die bundesdeutsche Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik ist angesichts historischer Erfahrungen durch eine Kultur der militärischen Zurückhaltung geprägt.
Die jüngsten Debatten um Großprojekte wie Stuttgart 21, das wachsende Misstrauen gegenüber politischen Akteuren, die rasanten Wahlerfolge populistischer Parteien und die verstärkte Protestbereitschaft in Deutschland sind Anzeichen dafür, dass die klassische repräsentative Demokratie nicht mehr in der Lage ist, den heutigen Anforderungen gerecht zu werden.
Hanna Fülling analysiert, wie die Verbindung von Religion und Integration in der politischen Sicht auf den Islam in der deutschen Islampolitik bestimmt wird.
Die Studie bietet einen Überblick, ob in den rund 70 Ländern, die sich bisher zu dem Leitbild eines „offeneren Regierens“ bekannt haben, in den letzten zehn Jahren demokratische Fortschritte zu erkennen sind.
Maximilian Schiffers entwickelt in dieser Studie das Argument für eine indirekte Forschungsstrategie, um die Frage des Interessengruppeneinflusses zu behandeln.
Die Bundestagswahl 2017 und der Einzug der AfD in den Deutschen Bundestag haben verdeutlicht, dass sich die politische Kultur in Deutschland verändert.
In diesem Buch werden durch fallstudiengestützte Analysen einzelner Bundesländer die Variablen für die Entstehung der spezifischen Landesdienstrechte, basierend auf dem breiten Theoriefundament der vergleichenden Policyforschung, analysiert.
Die christliche Rezeption der Menschenrechte als grundlegendste Rechte, die einem Menschen zukommen, gestaltete sich in der Vergangenheit durchaus ambivalent.
In diesem Buch wird der Whole-Nation Bias, eine für die ländervergleichende Forschung hochrelevante Verzerrungsproblematik, erstmals einer empirischen Untersuchung sowie einer umfangreichen theoretischen Exploration unterzogen.
Since noneconomic interest groups are important for a fair and equal interest intermediation process in Western democracies, studying the bias in their membership numbers is crucial to explain the discrepancies in the representation of different interests in the political process.
Der gerechte Frieden stellt mit seiner Maxime Si vis pacem para pacem (Wenn du den Frieden willst, bereite den Frieden vor) einen Perspektivenwechsel in der christlichen Friedensethik dar.
Die dänische Konsensdemokratie, die fortschrittliche Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik und der umfassende dänische Wohlfahrtsstaat werden von vielen als Vorbild gesehen.
Vor dem Hintergrund der dynamischen Veränderungen des Europäischen Integrationsprozess der letzten Jahre, beschäftigt sich Alena Kerscher mit der grundlegenden Frage: Wie gestaltet sich der Handlungsraum christdemokratischer Parteien in Westeuropa zum Thema Europäische Integration?
Mit dem gerechten Frieden geht - gerade wie er in der Friedensdenkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland niedergelegt ist - für viele seiner Vertreterinnen und Vertreter eine Absage an die Lehre vom gerechten Krieg einher.
Das politische System Spaniens weist als parlamentarisches System Gemeinsamkeiten mit anderen politischen Systemen Kontinentaleuropas auf und ist in einem besonderen historischen und politischen Klima entstanden, das seine Form maßgeblich prägte.
Malte Dreß liefert eine Analyse der parteipolitischen Auseinandersetzung über den Islam und die religiösen Bedürfnisse der Muslime in Deutschland seit dem deutsch-türkischen Anwerbeabkommen von 1961.
Weitreichende Reformen der Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik wurden in Deutschland bereits ab Mitte der 1990er Jahre umgesetzt, in Frankreich hingegen erst ab Ende der 2000er Jahre.