Leon Witt hat es geschafft: Obwohl menschengemachte Kunst eigentlich kaum noch eine Rolle spielt und die meisten Werke von Algorithmen geschaffen werden, ist das 39-jährige Genie zum Superstar aufgestiegen.
Der unabhängige Denker Gustave Le Bon analysiert in diesem Buch aus dem Jahr 1910 die "Torheit der Regierenden" (Barbara Tuchman) mit einem umfassenden Blick in die Geschichte der Völker und die Zeit kurz vor dem Beginn des Ersten Weltkriegs.
Der Autor, Mario Eduard Giovanelli vermittelt in seinem einfach verständlichen, informativen, meist ernsthaft, manchmal auch witzig, zynisch und sarkastisch geschriebenen Buch, 'Zum Blöken zu dämlich - Von den Dummheiten und Irrtümern Einzelner über die der Massen, bis hin zur Beherrschung des Schach des Lebens', im ersten Teil über sowohl historische als auch gegenwärtige Dummheiten, Irrtümer und Fehlentscheidungen Einzelner bis hin zu denen der Massen.
Die Aussagen über die Ostdeutschen und darüber, wie weit beide Teile Deutschlands zusammengewachsen sind, könnten nicht widersprüchlicher sein: Während Vertreter der etablierten Parteien und der Leitmedien am Tag der Deutschen Einheit so gut wie alles schön-reden und sich dabei auf die Schulter klopfen, hört man nach jeder Bundestags- und Landtagswahl aus der gleichen Ecke ganz andere Töne: Die Ostdeut-schen werden scharf zurechtgewiesen, weil sie nicht so gewählt haben, wie jene es sich vorgestellt hatten.
Das Geschehen zweier ungewöhnlicher Pandemie-Jahre wird unter verschiedensten Gesichtspunkten thematisiert: Die Sorgen Erkrankter und ihrer Angehörigen sind andere als die Nöte der beruflich zum Nichtstun Verdammten.
Obwohl sich Ostdeutschland nach der Vereinigung wirtschaftlich rasant entwickelt hat und in vielen gesellschaftlichen Bereichen eine Angleichung an die Lebensverhältnisse im Westen Deutschlands erzielt werden konnten, sind viele Menschen in den östlichen Bundesländern unzufrieden mit dem Verlauf des Vereinigungsprozesses.
Der indische Seiltrick fokussiert auf einen wichtigen, aber gefährlich ignorierten Defekt des modernen politischen Denkens, nämlich den unvorsichtigen Gebrauch und den Missbrauch von Sprache.
Ihre politische Positionierung könnte unterschiedlicher nicht sein: Der "schwarze" Erhard Busek und die "rote" Trautl Brandstaller kennen einander seit Jugendtagen, lieferten sich immer wieder harte Diskussionen und doch: In ihrer Diagnose zum Zustand der österreichischen Republik sind sie sich einig: Die Lage ist ernst, Erneuerung tut Not.
Die Bilder gingen um die Welt, der Gezi-Park wurde zum weltweiten Symbol des Aufstandes: Im Frühjahr 2013 protestierten hunderttausende Türken und Türkinnen und forderten mehr Demokratie und den Rücktritt Erdoğans.
In den vergangenen Jahrzehnten hat die religiöse und kulturelle Vielfalt in Deutschland zugenommen und als gesellschaftspolitisches Thema an Gewicht gewonnen.
Bestseller-Autor Ilija Trojanow und der indische Dichter und Kulturkritiker Ranjit Hoskote haben mit ›Kampfabsage: Kulturen bekämpfen sich nicht - sie fließen zusammen‹ eine radikale Streitschrift gegen neue Feindbilder verfasst.
Ein Jahr lang sitzt Roger Willemsen im Deutschen Bundestag – nicht als Abgeordneter, sondern als ganz normaler Zuhörer auf der Besuchertribüne im Berliner Reichstag.