Ausgangspunkt dieser Studie ist die Entdeckung einer frühen ethnopsychoanalytischen Schrift über den »Stammes-Totemismus im Distrikt von Inhambane« von Arnaldo Melo Sequeira (1934).
1923 führte Sigmund Freud in Das Ich und das Es ein Modell des »psychischen Apparats« ein, das eine dynamische Auffassung des mentalen Lebens, des Geistes veranschaulicht, das »Strukturmodell«.
Spannungen und Krisen in der therapeutischen Beziehung ("alliance ruptures") ereignen sich zwangsläufig im Verlauf jeder Psychotherapie und sind Anzeichen einer Verstrickung in schwierige Interaktionsmuster.
Kreativität ist die Fähigkeit des Menschen, seine Welt schöpferisch zu gestalten, auf die Anforderungen des Lebens zu reagieren, indem er etwas Neues erschafft.
Die in diesem Band dokumentierten Beiträge, die sich auf die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Individualpsychologie (DGIP) 2009 in Mainz beziehen, reflektieren intersubjektives Geschehen in zwischenmenschlichen Konflikten und im psychotherapeutischen Beziehungskontext.
Die Autorinnen stellen Diagnosekriterien vor, mit denen schon bei Vorschulkindern das Borderline-Störungsbild mit seinen grundlegenden Ängsten und Abwehrstrategien sicher erfasst werden kann.
Die Verfahren der psychodynamischen Psychotherapie haben seit jeher ihre jeweils eigenen Interventionsmethoden entwickelt und gegeneinander abgegrenzt.
Trotz der vorherrschenden Einschätzung, dass Buddhismus und Psychoanalyse eher konträre Strömungen mit ganz unterschiedlicher Weltauffassung seien, stellen sie doch beide das menschliche Leiden und Wege der Überwindung in ihren Fokus.
Die Konfrontation mit dem nahenden Lebensende von Patienten, ihren Todessehnsüchten, ihrer Selbstzerstörung, ihren Vernichtungswünschen gehört zu den eindringlichsten und manchmal verstörenden Erfahrungen von Analytikerinnen und Analytikern.
Die Konfrontation mit dem nahenden Lebensende von Patienten, ihren Todessehnsüchten, ihrer Selbstzerstörung, ihren Vernichtungswünschen gehört zu den eindringlichsten und manchmal verstörenden Erfahrungen von Analytikerinnen und Analytikern.
Dass es sich bei symbiotischen Verstrickungen um eine Art Geiselnahme des Kindes handelt, zeigen nicht nur viele Biografien erfolgreicher Künstler, Literaten, Spitzensportler etc.
»Das Neurotische« ist nicht da, wo wir es gern hätten: weit weg, irgendwo in einem Therapiebehandlungszimmer oder jedenfalls am ehesten als Teil der Psyche der anderen.
In der herkömmlichen tiefenpsychologisch fundierten und analytischen Psychotherapie gibt es eine Fülle von Literatur zur Bedeutung der Mutter für die Entwicklung des Kindes.
Aus wissenschaftlichen, klinisch-therapeutischen und berufspolitischen Gründen ist die Beziehung zwischen Psychoanalyse und Medizin zunehmend diskussionswürdig.
Die Personzentrierte Systemtheorie von Jürgen Kriz ist eine Mehr-Ebenen-Konzeption zum Verständnis von klinischen, psychotherapeutischen, beraterischen und auf Coaching bezogenen Prozessen unter besonderer Berücksichtigung des Zusammenwirkens unterschiedlicher Ebenen (u.
Heinz Kohut, Begründer der Selbstpsychologie, erkundete die innere Welt von Menschen aus ihrem eigenen Selbsterleben heraus mittels Introspektion und Empathie.
Die Intention dieses Buches ist die Ausarbeitung von Adlers grundlegenden Konzeptionen über die Jahre 1912 bis 1937: die Kompensation des Minderwertigkeitsgefühls und die Verwurzelung des Konzepts des Gemeinschaftsgefühls in der emotionalen Erfahrung, im Leib-Seelischen und in der Philosophie des Lebens.
This book delves into the psychodynamic factors behind depressive and manic syndromes and thus serves to complement the purely biological view thereof.
Der »Mann Moses und die monotheistische Religion« ist Sigmund Freuds letztes großes Werk und gehört zu seinen bahnbrechendsten und interessantesten Texten.