Vernachlässigung der Schutzpflichten des Staates, Psychiatrisierung statt Ermittlung, Verletzung des Anspruchs auf ein faires Verfahren, Freiheitsberaubung, Verletzung von Treu und Glauben, ungerechtfertigter und unverhältnismässiger Eingriff in die persönliche Freiheit, Willkür … Eine Geschichte der Schweiz der letzten zehn Jahre.
Das vorliegende Werk ist als Kompendium zum erst kürzlich vom Landesgesetzgeber verabschiedeten Niedersächsischen Polizei- und Ordnungsbehördengesetz (NPOG) gedacht.
Das Werk beinhaltet wertvolle Ratschläge und prozesstaktische Hinweise aus langjähriger Verteidigererfahrung, die helfen, schwerwiegende Fehler im Ermittlungsverfahren zu vermeiden.
Das Ermittlungsverfahren und die damit verbundenen Standardmaßnahmen bieten sowohl im täglichen Dienst als auch in der polizeilichen Aus- und Fortbildung vielfältige rechtliche und praktische Problemstellungen.
Die Anforderungen an einen kompetenten Umgang mit Veränderungen im Kontext von gesellschaftlicher Vielfalt scheinen in den letzten Jahren enorm gestiegen.
Was können einzelfallbezogen finanzierte Leistungen der Eingliederungshilfe und der Kinder- und Jugendhilfe zu einer quartiersbezogenen sozialen Infrastruktur beitragen?
Die Gründung der Fachzeitschrift "Archiv für Wissenschaft und Praxis der Sozialen Arbeit" im Jahre 1970 stand im Kontext einer Akademisierung und Politisierung von Ausbildung und Praxis sozialer Berufe.
Der Einfluss rechtsextremer Akteur/innen auf das gesellschaftliche Geschehen ist nicht nur in der medialen Öffentlichkeit spürbar, er findet innerhalb der Strukturen unseres politischen und sozialen Lebens statt – strategisch geplant und oftmals verdeckt.
Einer zunehmenden Vielfalt von Elternschaft und Familie auch im Zuge neuer Möglichkeiten in der Reproduktionsmedizin stehen verfestigte Rollenvorstellungen und tradierte gesellschaftliche Rahmenbedingungen gegenüber.
Ethik spielt für das berufliche Verständnis von Fachkräften der Sozialen Arbeit eine entscheidende Rolle – dennoch gibt es immer wieder Skandale um Verstöße gegen ethische Prinzipien.
Das Buch dient der kritischen Selbstreflexion derjenigen, die Soziale Arbeit im Bereich diakonischer Wohnungsnotfallhilfe und Straffälligenhilfe leisten, zum einen zur Selbstvergewisserung der eigenen Ansätze, zum anderen der eigenen Positionsentwicklung.
Die Neuauflage 2021 enthält den Text des Sozialgesetzbuches Achtes Buch – Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII) mit den Änderungen durch das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) und das Gesetz zur Bekämpfung sexualisierter Gewalt gegen Kinder.
Die Studie "Pflege in Baden-Württemberg" (PiBaWÜ) widerlegt die Annahme, dass sich Pflege und Pflegequalität schnell, schlicht und funktional steuern und managen ließen.
In der Überarbeitung des Buchs haben neue fachliche Erkenntnisse sowie laufende Aktualisierungen von DIN-Normen, die zu berücksichtigen sind, dazu geführt, dass das Anerkennungsverfahren der Leitlinie entsprechend den Regelungen in der VO (EG) 852/2004 über Lebensmittelhygiene noch nicht abgeschlossen werden konnte.
Die Publikation liefert einen aktuellen Beitrag zum Sozialarbeitsdiskurs im deutschsprachigen Raum, in dem multinationalem und multikulturellem "Know-how" eine zunehmende Schlüsselfunktion zukommt: – Es wird veranschaulicht, wie sich bei Lowy Inhalt und Methode seiner Lehre verbinden: Unter extremen Bedingungen im Lager Theresienstadt organisierte Lowy Jugendgruppen, auf deren Grundlage er später sein Modell zur Social Groupwork entwickelte.
Die Fachtage "Familienorientierung im Strafvollzug" an der Hochschule Merseburg 2017 und 2018 hatten zum Ziel, AkteurInnen aus den Bereichen der Justiz, der Freien Straffälligenhilfe, aber auch andere professionell Handelnde, in einen moderierten Prozess des Austauschs über eine stärkere Orientierung des Vollzuges an den Bedarfen von Familien zu bringen.
Steigende Ausgaben für Hilfen zur Erziehung (HzE) einerseits, mitunter zu spätes Eingreifen in Kinderschutzfällen anderseits: Jugendämter, insbesondere ihre Allgemeinen Sozialen Dienste (ASD), stehen häufig in der öffentlichen Kritik.
Das Handbuch bildet den aktuellen Stand des Diskurses in einer strukturierten Weise ab: Anhand von acht Perspektiven werden die theoretischen Zugänge und thematischen Foki einer Diagnostik in der Sozialen Arbeit dargelegt; in 16 Beiträgen werden aktuelle Konzepte Sozialer Diagnostik erläutert, illustriert von Fallbeispielen, und schließlich 14 diagnostische Instrumente vorgestellt, die sich für einen arbeitsfeldübergreifenden Einsatz eignen.
Inhaftierung ist nicht nur ein gravierender Einschnitt in das Leben der verurteilten Person, sondern auch der Angehörigen: PartnerIn, Kinder, Eltern, Großeltern, Geschwister, enge Freunde.
In Ausbildung und Praxis der Sozialen Arbeit sind Frauen deutlich überrepräsentiert, auf den Leitungsebenen kehrt sich das Geschlechterverhältnis jedoch um.
Die inklusive Ausgestaltung der Kinder- und Jugendhilfe stellt alle Akteure im Feld vor unterschiedlichste Herausforderungen – fachlich, strukturell und organisational.
Caritative, diakonische und andere an höheren Werten ausgerichtete Organisationen müssen zeigen,– dass ihre Arbeit und Dienstleistungen, ihre Werte und Interessen gesellschaftlich relevant sind,– dass sie ihr publiziertes Leitbild ernst nehmen,– dass sie auf der Seite der Schwachen stehenund sie im Gegensatz zu rein gewinnorientierten Unternehmen einen "Mehrwert" erbringen.
Das Buch basiert auf dem Projekt des BVkE "Prävention im Sozialraum – Eine Bestandsanalyse in den Hilfen zur Erziehung" (2018 – 2020), das nach Analyse des "Bestands" eine empirisch fundierte Übersicht über niedrigschwellige, präventive und sozialraumorientierte Angebote im Arbeitsfeld der Erziehungshilfe erstellte.