Eine zukunftsorientierte Wohnungsnotfallhilfe ist an den Bedarfen wohnungsloser Menschen ausgerichtet und nachhaltig ausgestattet, ist der Menschenwürde verpflichtet, fördert eine Haltung, die Eigenverantwortung und Selbstverwirklichung Raum gibt und entwickelt Partizipationsstrukturen, die Nutzer*innen der Dienste und Einrichtungen an Entscheidungen beteiligt.
Mehr Beteiligung von jungen Menschen, Eltern und Familien – mit diesem Ziel stärkt das im Jahr 2021 verabschiedete Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) die Beratungs-, Beschwerde- und Beteiligungsrechte von Adressat*innen in der Kinder- und Jugendhilfe.
Vor hundert Jahren schaute Alice Salomon in ihrem Beitrag "Die sittlichen Grundlagen und Ziele der Wohlfahrtspflege" auf einen kürzlich beendeten Weltkrieg und eine zerrüttete Gesellschaft.
Mit der jüngsten Reform des Kinder- und Jugendhilferechts wird die längst überfällige Forderung nach einer inklusiven Hilfeplanung durch gesetzliche Weichenstellungen gestärkt.
Der bewährte Instrumentenkoffer für die 'SMARTe Praxisforschung' stellt eine Palette hilfreicher Verfahren vor, die Forschenden in der Sozialen Arbeit, der Lehrer:innenbildung und den Gesundheitswissenschaften beim Einstieg helfen.
Kinder und Jugendliche, die in suchtbelasteten Familien und Lebensgemeinschaften aufwachsen, weisen ein besonders hohes Risiko auf, später selbst eine Abhängigkeitserkrankung und/oder eine andere psychische Störung zu entwickeln.
Die Chancen und Barrieren für die berufliche Teilhabe und die Herausforderungen eines inklusiven Beschäftigungsmarktes sind die verbindende inhaltliche Klammer des neuen Ausgabe der Fachzeitschrift "Die Beruflichen Rehabilitation".
Die Aufnahme in eine Gruppe der stationären Erziehungshilfe (Heimgruppe) bedeutet eine große Veränderung der Lebenssituation für die Kinder und Jugendlichen und ist häufig zu Beginn mit Ängsten und Unsicherheiten verbunden.
Ziel des Buches ist es, alle Beteiligten – von der Küche, über den Begleitenden Dienst und Pflege, bis hin zur Heimleitung – auf das Thema der Ernährungsversorgung pflegebedürftiger Menschen aufmerksam zu machen und die Relevanz einer engen Abstimmung der Versorgungsprozesse aufzuzeigen.
Schon in der Weimarer Republik vertraten Funktionseliten der Wohlfahrtspflege klassifizierende, diskriminierende und eugenische Konzepte, die sich als höchst anschlussfähig an die sozialrassistische Bevölkerungspolitik des NS-Regimes erwiesen.
Für junge Menschen, die einen Teil ihres Lebens in einer stationären HzE verbracht haben, stellt die Beendigung dieser Maßnahme und der damit oftmals verbundene Übergang in ein selbstständiges Erwachsenenleben i.
Obwohl die Zahl an unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in den letzten Jahren die Einrichtungen und Dienste der Kinder- und Jugendhilfe vor völlig neue Herausforderungen stellte, liegen bisher noch keine systematischen, bundesweiten Aussagen zu den betroffenen jungen Menschen, den Prozessen während der Hilfe und deren Wirksamkeit vor.
Seit Jahren sind Kunst-Projekte im Strafvollzug und in der Straffälligenhilfe erfolgreich darin, den Selbstausdruck von Inhaftierten zu stärken und Brücken zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religionen, Kulturen und mit unterschiedlichsten Lebenserfahrungen zu bauen.
Für die kirchliche caritative Dienstleistung in Deutschland ist das Problem der ökonomischen Positionierung der Pflegebetriebe und Sozialstati onen evident.
Der Bereich der ambulanten Hilfen zur Erziehung - im Wesentlichen rechtlich normiert in den §§ 27, 29-31 und 35 SGB VIII - erfuhr in den vergangenen 40 Jahren quantitativ und qualitativ einen signifikanten Ausbau, eine ständige Weiterentwicklung sowie Diversifizierung.
Mit der fortschreitenden Ökonomisierung aller Lebensbereiche setzen sich auch bei der Ausgestaltung des sozialen Rechtsstaats zunehmend die Prinzipien des Marktes durch.
Unbegleitete Minderjährige sind unter 18-Jährige, die ohne ihre Eltern oder Erziehungsberechtigten außerhalb ihres Herkunftslandes Schutz vor Verfolgung suchen.
Das SGB VIII feiert Geburtstag - 1990 wurde die Kritik an der Eingriffsorientierung des ehemaligen Jugendhilferechts aufgenommen und ein Angebots- und Leistungsgesetz für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern geschaffen, das auf Unterstützung und Hilfsangebote setzt.
Um Kinder und Jugendliche nachhaltig gegen (sexualisierte) Gewalt in Institutionen zu schützen, müssen Schwächen und Fehler der Vergangenheit analysiert und eine intensive Präventions- und Aufklärungsarbeit mit systematisierten Handlungsempfehlungen durchgeführt werden.
Mit der Veröffentlichung dieser Studie stellt sich der Vorstand der Stiftung Liebenau im Kontext der Debatte um die Heimerziehung einer historischen Verantwortung.
Der Preis des Geldes in der StraffälligenhilfeAus dem Inhalt:- Geld, Gier und Betrug: Gedanken eines Psychoanalytikers- Ohne Schuldenregulierung keine Resozialisierung- Petition Rentenbeiträge für Strafgefangene- Privatisierung und Wettbewerb in der Straffälligenhilfe- Wege aus dem Schuldenturm - Umschuldung für ehemals Straffällige am Beispiel der Stiftung Resozialisierungsfonds für Straffällige in Hessen- Umgang und Motivation mit überschuldeten Inhaftierten in der täglichen vollzuglichen Arbeit- Geld, Frauen und Kriminalität- Geldverwaltung und Ersatzfreiheitsstrafe- Privatisiertes Einsperren und Gefangenenarbeit
Die fachlichen und wirtschaftlichen Steuerungsanforderungen an die kommunale Sozialverwaltung haben sich in den letzten Jahren gravierend gewandelt und in der Folge ändern sich auch Aufgabenplanung, Aufgabenerledigung und Organisationsstrukturen der freien Träger.
Auf schlaflosen Nachtflügen, beim tristen Warten auf ein Einreisevisum oder den verspäteten Anschlusszug entstanden Jürgen Liesers nachdenkliche "Randnotizen" aus dreißig Jahren Reisetätigkeit für Caritas international, dem Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes.
Wann wird professionelle christliche Seelsorge von spätmodernen Menschen in säkular geprägten Einrichtungen wie denen der Caritas und Diakonie überhaupt noch als ein glaubwürdiges und deshalb hilfreiches Angebot erfahren und nachgefragt?
Ziel dieser Studie ist es, Bausteine für die Fort- und Weiterbildung professioneller SeelsorgerInnen auszuarbeiten und damit eine eigene Konzeptvariante zu entwickeln.