Über fast dreißig Jahre, von 1829 bis 1857, erstreckte sich der Briefwechsel zwischen dem berühmten preußischen Bildhauer Christian Daniel Rauch und seinem Lieblingsschüler Ernst Rietschel, der im sächsischen Dresden rasch zu einem erfolgreichen Bildhauer aufstieg.
Die 1927 gegründete Anhaltische Gemäldegalerie Dessau mit ihren bedeutenden Beständen an Deutscher, Flämischer und Niederländischer Malerei existierte erst zwölf Jahre, als der Zweite Weltkrieg begann.
Als eine der Formen des kulturellen Überbaus war Kunst – ob als ideologisches Bekenntnis, Machtinstrument oder kommerziell gehandelte Ware – stets auf das Engste mit den sozioökonomischen Wandlungsprozessen der jeweils herrschenden Gesellschaftsverhältnisse verbunden.
Künstlerische Performances und Aktionen wurden im Ostmitteleuropa der 1970er Jahre oftmals im halböffentlichen oder privaten Raum und ohne Publikum realisiert.
Der Tagungsband versammelt erstmals Beiträge internationaler AutorInnen zum Thema "Kunstgeschichte an Polytechniken, Technischen Hochschulen und Technischen Universitäten" im deutschen Sprachraum.
Gesangbücher gehören zu den am meisten verbreiteten religiösen Schriften seit der frühen Neuzeit, dennoch ist ihre Bilderwelt bislang nur punktuell Gegenstand der Forschung geworden.
Rubens und die Gotische Kathedrale, Ravenna und Caspar David Friedrich gehörten zum wissenschaftlichen Diskurs des Kunsthistorikers Otto von Simson (1912–1993).
In den späten 1980er Jahren mussten Künstler, Kritiker und Kunsthändler in Polen und Russland lernen, sich als Akteure eines neu entstehenden, post-sozialistischen Kunstmarktes zu begreifen.
Die Publikation dokumentiert Tagungsbeiträge zum Forschungsprojekt zur archivischen Überlieferung des militärischen Kunstschutzes im Zweiten Weltkrieg, deren zentraler Quellenbestand der Nachlass von Franziskus Graf Wolff Metternich (1893–1978) ist.
Haltung und Affekt bezeichnen zwei unterschiedliche Verhältnisse der Subjekte ihrer Welt gegenüber, die in der europäischen Mentalitäts-, Ideen- und Kunstgeschichte immer wieder diskutiert und zum Teil scharf gegeneinander abgegrenzt worden sind.
Frauenstiftskirchen des Mittelalters wiesen eine spezifische Sakraltopografie auf, da die Separierung der Frauen von männlichen Geistlichen und der Pfarrgemeinde gewährleistet sein musste.
The First Russian Art Exhibition (Erste Russische Kunstausstellung), which opened at the Galerie van Diemen in Berlin on October 15, 1922, and later travelled to Amsterdam, introduced a broad Western audience to the most recent artistic developments in Russia.
Die Kenntnis der Mythen antiker Götter- und Heldengestalten spielte stets eine gewisse, nicht selten eine maßgebliche Rolle in kreativen Prozessen des Mittelalters, im Bereich der literarischen wie in dem der visuellen Kultur.
The author investigates the points of contact between literature, visual arts and feminist criticism by offering fresh readings of selected Romantic and Victorian poems about women and a discussion of their wide-ranging visual history - a subject which has not yet been undertaken in a book-length study.
Olga von Boznańska (1865–1940) und Otolia Gräfin Kraszewska (1859–1945) gehören der ersten Generation von Künstlerinnen an, die professionell tätig waren und damit auch teilweise ihren Lebensunterhalt selbst bestritten.
In William Blake's 'America a Prophecy (Illustrated Edition)', the author delves into the complex themes of revolution and spiritual awakening, set against the backdrop of the American Revolution.
Wurden Rahmengestaltungen in der Forschung zur mittelalterlichen Buchkunst bisher vor allem in Bezug auf das Seitenlayout diskutiert, widmet sich Kristin Böse dem Verhältnis von rahmender Seitengestaltung und dem Buch als Ganzem.
A major reassessment of the methods and meaning of impressionismAt pivotal moments in his career, Claude Monet would go out with a fellow artist, plant his easel beside his friend's, and paint the same scene.
A leading art historian presents a new grammar for understanding the meaning and significance of printIn process and technique, printmaking is an art of physical contact.
In 1944, Lyonel Feininger (1871-1956) wrote his first letter to fellow painter Mark Tobey (1890-1976) after seeing Tobey's first solo show at the Willard Gallery in New York.