70 Schillerparodien von 1789 bis zur Gegenwart, unter den Parodisten so bekannte Namen wie August Wilhelm Schlegel, Carl Maria von Weber, Heinrich Heine, Adolf Glaßbrenner, Robert Walser und Thorsten Becker: ein diebisches Lesevergnügen.
Der Berliner Kunstwissenschaftler Horst Bredekamp hat in den späten 1970er und in den 1980er Jahren den zentralen Sammlungstyp der frühen Neuzeit, die Kunstkammer, wiederendeckt.
Edition einer bisher nicht veröffentlichten Handschrift der "Leiden des jungen Werthers", die gegenüber allen nachfolgenden Drucken höchste Authentizität beansprucht.
In der Kinder- und Jugendbuchforschung gilt übereinstimmend, dass im Gegensatz zur allgemeinen Literaturgeschichtsschreibung eine verlässliche Materialbasis noch vollständig fehlt und die vorhandenen Lücken nur schrittweise geschlossen werden können.
Das Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar umfasst heute etwa 110 größere und kleinere handschriftliche Nachlässe von Dichtern, Schriftstellern, Musikern, bildenden Künstlern und Gelehrten aus der Zeit vom 18.
Das Goethe-Jahrbuch, Publikationsorgan der Goethe-Gesellschaft in Weimar, bietet Abhandlungen, Miszellen und Rezensionen, Berichte aus dem Leben der Goethe-Gesellschaft und eine jährliche Goethe-Bibliographie.
Das Jahrbuch 2003 dokumentiert die Verleihung des Kleist-Preises 2002 an Martin Mosebach mit den Reden des Preisträgers, Brigitte Kronauers und Günter Blambergers sowie die Berliner Jahrestagung "Kleists Transformationen" u.
Das "Kleist-Jahrbuch" 2002 dokumentiert die Verleihung des Kleist-Preises 2001 mit den Reden der Preisträgerin Judith Hermann, des Vertrauensmanns der Jury, Michael Naumann, und des Präsidenten der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft, Günter Blamberger, und bietet u.
Die im Auftrag der Internationalen Herder-Gesellschaft herausgegebenen Herder-Jahrbücher erscheinen alle zwei Jahre und dienen der Diskussion neuer Einsichten in Herders Sprach-, Natur- und Geschichtsphilosophie, Anthropologie, Theologie und Ästhetik sowie ihres historischen Kontextes.
Aus dem Inhalt: Auszüge aus den unveröffentlichten Exzerptheften; "Der wahre Brief ist seiner Natur nach poetisch"; Brotverwandlungen des Geistes - Phantasie bei Jean Paul; Der Dichter und sein "schleichend Volk" - Jean Paul nach 175 Jahren; Jean Pauls monströses Schreiben; Malerfiguren und Malergeschichten bei Jean Paul; "Blumen-Phantasien".
Knigge, Adolph, Freiherr: Prediger altväterischer Manieren oder Gesellschaftskritiker, Vielschreiber oder begabter Satiriker, jacobinischer Geheimbündler oder Förderer von Öffentlichkeit?
Ein kaleidoskopisches Porträt, eine Montage aus zurückhaltend kommentierten Merckschen und zeitgenössischen Schriften, Briefen und Dokumenten - der Freund und Mentor des jungen Goethe, der gefragte Mitarbeiter von Wielands "Merkur", der Autor, Kunsttheoretiker und Cicerone von Herzogin Anna Amalia.
Das Goethe-Jahrbuch, Publikationsorgan der internationalen Goethe-Gesellschaft in Weimar, bietet Abhandlungen, Miszellen, Rezensionen, Berichte aus dem Leben der Goethe-Gesellschaft und eine jährliche Goethe-Bibliographie.
In enger Verzahnung zwischen klassischem und frühromantischem Denken und durch die wechselseitige Beeinflussung zwischen literarischer und theoretischer Produktion entsteht eine Reihe von intellektuellen und emotionalen Modellen für eine Neukonzeption zentraler Kategorien kommunikativer Selbstvergewisserung, die eines gemeinsam haben: dass sie auf den Übergang zu einer funktional differenzierten Gesellschaft (Luhmann) und den damit einhergehenden Verlust der paternalen Metapher (Lacan) reagieren.
Horst Albert Glaser, Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Essen, beschäftigt sich seit mehr als dreißig Jahren mit der Person und dem Werk des Marquis de Sade.
Die besondere Auffassung von Sprache lässt den Dichter Kleist gleichzeitig als Grenzgänger zwischen spätaufklärerischen und romantischen Positionen wie auch als Vorläufer der Moderne hervortreten.