Der Band, der aus einer Würzburger Tagung der Ranke-Gesellschaft hervorging, greift den in den öffentlichen Medien viel diskutierten Themenkomplex "Flucht, Vertreibung und Vertriebenenintegration" auf.
Die Schrift behandelt – erstmals im Rückgriff auf ergiebiges Aktenmaterial des Mainzer Akademiearchivs und eines kommunalen Archivs – die Frühgeschichte der Historischen Kommission während des ersten Vierteljahrhunderts ihrer Existenz: von ihren ersten Mitgliedern, die die NS-Zeit sehr unterschiedlich hinter sich gebracht hatten, bis zum Mitgliederstand Anfang der 1970er Jahre; von den ersten Arbeitsvorhaben, darunter einer Wormser Forschungsstelle, die zu einer großen Belastung wurde, bis zu den wegweisenden Forschungen zur Sozialpolitik im späten 19.
Obwohl die Quellen für die frühe Kanonbildung der Buddhisten spärlich fließen, ist das überlieferte Material hinreichend, um wenigstens eine schattenhafte Vorstellung von der Entstehung des Tipiṭaka zu gewinnen.
Dieser fünfte Band der Publikationsreihe Grenzüberschreitende Zusammenarbeit leben und erforschen: Integration und (trans)-regionale Identitäten umfasst den ersten Teil des im Oktober 2010 durchgeführten Kolloquiums zum Thema "Grenzen überbrücken: auf dem Weg zur territorialen Kohäsion in Europa?
Die politischen, juristischen und populistischen Auswüchse der seit 1990 in der rumänischen Öffentlichkeit geführten Kampagne zur posthumen Rehabilitierung von Marschall Ion Antonescu, der zwischen 1940 und 1944 als Staatsführer die Geschicke des Landes lenkte, haben die vorliegende Studie angeregt.
Drei Universitätsgründungen gelten in der Universitätsgeschichte als Meilensteine für die Entstehung der modernen Forschungsuniversität in Deutschland: Halle (1691), Göttingen (1734) und Berlin (1810).
Die Grafen von Diez gehören zu den kleineren Adelsgeschlechtern unterhalb des Fürstenstandes, mit denen eine Beschäftigung aus Sicht der älteren territorial- und verfassungsgeschichtlichen Forschung nicht lohnte, da ihre Herrschaft im Laufe des Spätmittelalters als eigenständige Entität aufhörte zu existieren.
Die drei Städte Schmalkalden, Biberach und Ravensburg verbinden Gemeinsamkeiten in Alter, Größe, verkehrsgeographischer Lage, früh vorhandenem Handwerk und Handel und Mitgliedschaft im Schmalkaldischen Bund.
Spätestens seitdem Ronald Reagan die Sowjetunion als "evil empire" bezeichnete, hat es sich eingebürgert, die Sowjetunion und ihre osteuropäische Einflusssphäre als Imperium zu bezeichnen.
Viele der Probleme von Armut und Reichtum, die uns heute beschäftigen, waren bereits in der Zeit des Mittelalters, der Frühen Neuzeit, der Industrialisierung zu beobachten.
Johannes Gutenberg, der Erfinder der Buchdruckerkunst, ist eine der bekanntesten Mainzer Persönlichkeiten und gehörte dem Patriziat der Rheinmetropole an, das die Geschicke der Freien Stadt über rund 200 Jahre bestimmte und 1462 mit der Mediatisierung der Stadt aufhörte zu existieren.
Der in Nackenheim (Rheinhessen) geborene Schriftsteller Carl Zuckmayer prägte in seinem Werk Des Teufels General die Metapher von der Völkermühle Europas.
Der Alltag in einer spätmittelalterlichen Stadt wie Basel war von Schulden geprägt: Kleinkredite und Borgkäufe hielten die Wirtschaft in Schwung, Rentenkäufe ermöglichten langfristige Geldanlagen.
Söldner und Berufssoldaten wurden bislang fast ausschließlich aus militärhistorischer Sicht und aus der Perspektive der griechischen Polis thematisiert.
Der Sammelband umfasst außer der Einleitung von Rolf Walter und dem Eröffnungsvortrag von Rainer Gömmel 13 Referate und 11 Korreferate zu den wichtigsten Themen der Innovationsgeschichte.
Das frühneuzeitliche Verhältnis von Politik und Recht zur christlichen Religion im Allgemeinen und ihren konfessionsspezifischen Ausprägungen im Besonderen bildet den Schwerpunkt dieses Sammelbandes.
Ob die Griechen die Demokratie kannten – daran sollte man zweifeln, weil man sonst so leicht nicht der großen, unsichtbaren Unterschiede gewahr wird, die sie von uns trennen.
Die Matrikeln einer Universität, die Verzeichnisse der an ihr eingeschriebenen Studierenden, gehören zu den am weitesten zurückreichenden seriellen Quellen der Hochschulgeschichte.
Wie kein anderes therapeutisches Konzept hat die Arbeit als Mittel zur Heilung die institutionalisierte Anstaltspsychiatrie von Beginn an begleitet und hat heute noch – wenn auch in stark veränderter Form – ihren festen Platz im Therapieangebot psychiatrischer Einrichtungen.
In Geschichtsbüchern ist fast immer nur von Kriegen, Verträgen und diplomatischen Schachzügen zu lesen – wie das konkrete Leben der Zeitgenossen aussah, bleibt meist außen vor.
Der Sammelband von Studien des Marburger Althistorikers vereinigt in sich Arbeiten zur griechischen Geschichte und Numismatik mit wissenschaftsgeschichtlichen Analysen.
Das 1972 gegründete Internationale Institut für Angewandte Systemanalyse (IIASA) mit Sitz in Schloss Laxenburg in Österreich war das erste große Forschungsinstitut im Kalten Krieg, das von Wissenschaftsorganisationen aus Ost und West getragen wurde.
Das E-Book nimmt die Ritteradligen im Reich um 1500 in den Blick, Eliten zumeist regionaler Reichweite, die unter übergreifenden Gesichtspunkten noch immer verhältnismäßig wenig erforscht sind.