Anders als in der Hegelschule üblich, ließ Feuerbach die Philosophie der Neuzeit nicht mit Descartes, sondern mit Francis Bacon beginnen; er begründete dies damit, dass Bacon das systematisch gesammelte Erfahrungswissen, also die Naturwissenschaften, zur "Grundlage alles Wissens" erhoben habe.
Diese Einführung in die Philosophie verfolgt einen eigenen Weg: Wir wollen nicht die Breite der einzelnen Probleme entwickeln, sondern die weltgeschichtliche Bewegung des Ganzen überblicken und sie den Freunden der Philosophie näherbringen; wir möchten meinen, daß eine Versetzung in diese Bewegung den großen Verwicklungen und Gegensätzen unserer Zeit entgegenwirken kann.
In seinen Büchern "Der Sinn und Wert des Lebens" und "Geistige Strömungen der Gegenwart" setzte Eucken sich kritisch mit dem Monismus seines Jenaer Kollegen Ernst Haeckel auseinander, mit dem er persönlich aber befreundet war.
Der späte Dilthey wählte in "Der Aufbau der geschichtlichen Welt in den Geisteswissenschaften" (1910) ein anderes Schema zur Erläuterung der Geisteswissenschaften (Erleben, Ausdruck, Verstehen), das weniger von der Abgrenzung gegen die Naturwissenschaften motiviert ist als aus dem Gegenstand der Geisteswissenschaften selber.
Dieser Band enthält die folgenden drei Schriften des französischen Vertreters des Rationalismus:Abhandlung über die Methode, richtig zu denken und die Wahrheit in den Wissenschaften zu suchen.
De oratore (lateinisch "Vom Redner") ist ein grundlegendes Werk der rhetorischen Schriften Marcus Tullius Ciceros, in dem die Voraussetzungen des Rednerberufs, das Wesen der Rhetorik, den Aufbau der Rede, Fragen des Stils und der moralischen und philosophischen Pflichten des Redners in einem ins Jahr 91 v.
De finibus bonorum et malorum (Deutsch: "Vom höchsten Gut und vom größten Übel", auch "Über die Ziele menschlichen Handelns") ist ein philosophisches Werk des römischen Redners, Politikers und Philosophen Marcus Tullius Cicero.
Unter der Oberbezeichnung Reden gegen Verres (lateinisch Orationes in Verrem, deutsch auch "Verrinen") werden zwei Reden Marcus Tullius Ciceros zusammengefasst, die dieser 70 v.
Für Büchner sind "Denken und Sein ebenso unzertrennlich wie Kraft und Stoff oder Geist und Materie"; deshalb sei "nichts klarer, als dass, so hoch differenziert und eigentümlich auch die Charaktere des Lebens sein mögen, dieselben doch nichts mehr und nichts weniger sind, als Bewegungen der unter eigentümliche und hochspezialisierte Bedingungen gebrachten gewöhnlichen Materie".
Das Novum Organum, auch Neues Organon, ist das wissenschaftstheoretische philosophische Hauptwerk von Francis Bacon, das in Latein verfasst und 1620 in England veröffentlicht wurde.
"Die Tröstungen der Philosophie", lateinisch Consolatio philosophiae (auch De consolatione philosophiae "Über den Trost der Philosophie") ist das Hauptwerk des spätantiken römischen Philosophen Boethius.
A comparative statement of the various religious dogmas concerning the soul and its destiny, and of Akkadian, Hindu, Taoist, Egyptian, Hebrew, Greek, Christian, Mohammedan, Japanese and other magic.
Die Nikomachische Ethik (altgriechisch thiká Nikomácheia) ist die bedeutendste der drei unter dem Namen des Aristoteles überlieferten ethischen Schriften.
Die Metaphysik (ta meta ta physika - "Das hinter der Physik") ist ein aus mehreren Teilstücken zusammengefasstes Werk des griechischen Philosophen Aristoteles aus dem 4.
Unsere Zeit ist geneigt, den Geist des indischen Altertums mit anderem Auge zu betrachten, als die großen Männer getan haben, die zu Anfang und Mitte des vorigen Jahrhunderts mit den Werken indischer Denker und Dichter bekannt geworden sind.
Der Rigveda (Vedisch, [rigveda, veda = Wissen, [ric = Verse) ist der älteste Teil der vier Veden und zählt damit zu den wichtigsten Schriften des Hinduismus.
Unter den philosophischen Episoden, welche dem Mahâbhâratam, diesem grossen Nationalepos der Inder und umfangreichsten Dichterwerke der Welt, eingewoben sind, ist keine so berühmt geworden, steht keine in so hohem und fast heiligem Ansehen wie die Bhagavadgîtâ, "der Gesang des Heiligen", auch im Plural vorkommend als Bhagavadgäîtâh (sc.