Der Band enthält sieben Streitschriften Eberhards gegen die "Kritik der reinen Vernunft" aus dem Jahre 1789 und Kants Erwiderung "Über eine Entdeckung nach der alle neue Kritik der reinen Vernunft durch eine ältere entbehrlich gemacht werden soll" (1.
In der berühmten Schrift »Über den Gemeinspruch …« (1793) verteidigt und erläutert Kant in gemeinverständlicher Form den Sinn und die Praktikabilität einer auf das Prinzip des »Kategorischen Imperatives« gestützten Handlungslehre gegen die zeitgenössischen Einwände, denen seine praktische Philosophie ausgesetzt war.
In der Vorlesung Grundprobleme der Phänomenologie (1910/1911) gelingt Husserl der methodische Durchbruch zur Einbeziehung der Intersubjektivität in das thematische Feld der reinen Phänomenologie.
Das von Husserl als "wissenschaftstheoretischer Teil" bezeichnete dritte Buch seiner Ideen zu einer reinen Phänomenologie und phänomenologischen Philosophie (1913) wurde, entgegen der ursprünglichen Absicht, von ihm selbst nie zur Veröffentlichung gebracht.
Beim Abriß handelt es sich um eine anonyme Selbstanzeige, durch die Hume die Aufmerksamkeit des Publikums auf seinen Traktat zu lenken hoffte; die Schrift enthält eine sehr klare und prägnante Darlegung der Hauptthesen seiner theoretischen Philosophie.
In seiner systematischen Grundlegung Grundfragen der Erkenntnistheorie (1931) arbeitet Hönigswald in Auseinandersetzung mit den Hauptströmungen der damaligen Diskussion die korrelative Dialektik von Erkenntnis und Monas für den Prozeß des Begreifens der Wirklichkeit heraus, in welche die begreifende Monas selbst mit eingebunden ist.
Mit Hothos Vorlesungsnachschrift aus dem Sommersemester 1823 liegt ein Zeugnis zu Hegels Konzeption der Philosophie der Kunst vor, das für die philosophische Auseinandersetzung um die Bedeutung der Hegelschen Ästhetik noch heute interessant ist.
Vom "Leviathan", einem der bedeutendsten theoretischen Werke über die Ursprünge und Grundlagen der Idee des Staates und der bürgerlichen Gesellschaft, liegt nun erstmalig eine deutschsprachige Ausgabe vor, die den Text der englischen Erstausgabe von 1651 vollständig und nach den allgemein anerkannten philologischen Kriterien textgetreu darbietet.
Dieses von Hegel als Leitfaden für die Hörer seiner Vorlesungen konzipierte Werk bietet einen programmatischen Aufriß seines gesamten philosophischen Systems.
Hegels Konzeption der Philosophiegeschichtsschreibung als eigenständige Form philosophischer Erkenntnis hat entscheidend dazu beigetragen, die Philosophiegeschichte als Disziplin innerhalb der philosophischen Wissenschaften zu etablieren.
Das Vorlesungsmanuskript zur Naturphilosophie und Philosophie des Geistes aus den Jahren 1805/06 stellt den spätesten der drei erhaltenen Systementwürfe aus der Jenaer Zeit Hegels dar.
Die in der Jenaer Zeit entstandenen Entwürfe des ganzen Systems der Hegelschen Philosophie sind nur fragmentarisch erhalten, gewähren aber wichtige Einblicke in die genetische Entwicklung der - mehrfach modifizierten - Architektonik der Grundlegung des dann ausgeführten Werks.
Hegels Korrespondenz vermittelt eine Fülle von Einblicken und Aufschlüssen in philosophischer, gesellschaftlicher, kulturgeschichtlicher, politischer und personeller Hinsicht.
Hegels Korrespondenz vermittelt eine Fülle von Einblicken und Aufschlüssen in philosophischer, gesellschaftlicher, kulturgeschichtlicher, politischer und personeller Hinsicht.
Hegels Korrespondenz vermittelt eine Fülle von Einblicken und Aufschlüssen in philosophischer, gesellschaftlicher, kulturgeschichtlicher, politischer und personeller Hinsicht.
Hegels Korrespondenz vermittelt eine Fülle von Einblicken und Aufschlüssen in philosophischer, gesellschaftlicher, kulturgeschichtlicher, politischer und personeller Hinsicht.
Für Gorgias ist Sprache und Rede nicht ein neutrales Medium zur Übermittlung von Sachverhalten, sondern selbst eine Sache eigener Art und als solche hervorragendstes Organ des Menschen, seine Welt praktisch zu verändern.
Unter den Versuchen Fichtes, sein Denken allgemeinverständlich darzustellen, zählt diese 1800 erschienene Schrift zu den inhaltlich abgerundetsten und aufschlussreichsten; bei den Zeitgenossen stieß sie jedoch auf vehemente Kritik, Hegel sah in ihr gar einen besonders illustrativen Text für den Aufweis der Haltlosigkeit der von Fichte in der »Wissenschaftslehre« vertretenen Position einer auf das Ich als Tathandlung gegründeten Philosophie.
Die erst im Juli 1980 gefundene, bis dahin gänzlich unbekannte Kolleghandschrift von Krause aus dem Wintersemester 1798/99 erweitert den Wissensstand um die Entwicklung der Philosophie Fichtes zwischen den Jahren 1795 und 1800 in einem erheblichen Maße und markiert eine Zäsur: Fichte scheidet die Philosophie nicht mehr in Theorie und Praxis, sondern faßt sie als eine, als Philosophie überhaupt.
Die hier erstmals veröffentlichte letzte der vier Vorlesungen, die Fichte von Anfang 1804 bis Anfang 1805 über die Wissenschaftslehre gehalten hat, bietet einen Text von besonderem methodischen Reiz.
Der Grundriß führt die in der Grundlage von 1794 dargelegte Begründung der theoretischen Philosophie bis zu dem Punkt, wo Kants Kritik der reinen Vernunft ansetzt.
Die Aufsätze dieses Buches behandeln einen selbstreflexiven Aufriß der Methodik, die lebensweltlichen Voraussetzungen methodischer Begriffsbildung, den Plan des systematischen methodischen Aufbaus sowie methodische Folgerungen hinsichtlich einer wissenschaftlichen und philosophischen Psychologie.
Mit dem »Convivio«, dem ersten bedeutenden philosophischen Werk in der italienischen Volkssprache, sprengte Dante Alighieri (1265–1321) den verengten Rahmen der bildungselitären scholastischen Universitätsphilosophie.
In der Beantwortung der für das geozentrische Weltbild aristotelisch-ptolemäischer Prägung zentralen Frage, welches der Elemente (Wasser oder Erde) höher liege, legt Dante in gut scholastischer Argumentationsweise seine kosmologischen Auffassungen dar.
Die Pforte der Dinge ist einer der Schlüsseltexte für das Verständnis der heute noch wenig bekannten philosophischen Anschauungen des berühmten Pädagogen Comenius (1592-1670).
In dem hier edierten dritten Teil des Würzburger Vorlesungszyklus und den ergänzenden Texten des Anhangs zeichnet Brentano die Grundlinien der philosophischen Systeme der Neuzeit nach.
Das Novum Organum (1620), das zentrale Hauptwerk der berühmten Instauratio Magna (Große Erneuerung der Wissenschaften) Francis Bacons (1561-1626), markiert den radikalen Bruch der neuzeitlichen Wissenschaft mit den antiken und mittelalterlichen Traditionen des Denkens.
Das Novum Organum (1620), das zentrale Hauptwerk der berühmten Instauratio Magna (Große Erneuerung der Wissenschaften) Francis Bacons (1561-1626), markiert den radikalen Bruch der neuzeitlichen Wissenschaft mit den antiken und mittelalterlichen Traditionen des Denkens.
Diese erste deutsche Ausgabe der philosophischen Autobiographie al-Ghazalis (1059–1111) ist besonders geeignet, einen originären Zugang zu den klassischen Quellen der arabischen Philosophie zu eröffnen.
Der Band bietet eine breite Einführung in die Wissenschaftsphilosophie, die sich (anders als die meisten verfügbaren Einführungen) nicht auf bestimmte Themen oder Diskussionslinien der allgemeinen Wissenschaftstheorie beschränkt, sondern die Philosophien der Einzelwissenschaften separat in den Blick nimmt.