Wie aufgeklart war die europaische Aufklarung im Hinblick auf rechtliche, politische, gesellschaftliche, religiose und kulturelle Egalitatspostulate fur beide Geschlechter, deren Verwirklichung ein Zeitalter der Aufklarung allererst in ein aufgeklartes Zeitalter transformieren konnte?
Thomasius hat nicht nur Aufklärung gefordert, praktiziert und bewirkt, er hat auch das starke Bewusstsein, am Anfang einer neuen Epoche, einer Epoche der Aufklärung, zu stehen.
Relevanz ist ein Kernkriterium für die Bewertung von Forschungsansätzen wie auch von Forschungsergebnissen: Meteorologische Vorhersagen sollen über das Erscheinen eines Wetterphänomens zuverlässig Auskunft geben, Daten, die auf der Basis biomedizinischer Modelle erbracht wurden, sollen ein Krankheitsbild erklären helfen.
Oliver Precht zeichnet in seiner Studie nach, wie Heidegger das ebenso klassische wie unmögliche Projekt einer totalen Selbstbestimmung zu seinen letzten Konsequenzen treibt.
Der vorliegende neunte Band der Gesammelten Schriften Leonard Nelsons, der seine Arbeiten über rechtsphilosophische Themen – abgesehen vom systematischen Hauptwerk »System der philosophischen Rechtslehre und Politik« (sechster Band der Gesammelten Schriften) – zusammenfaßt, läßt die Weite des Anwendungsbereichs erkennen, in dem Nelson das Rechtsprinzip der praktischen Vernunft geltend macht.
Der vorliegende Band der Gesammelten Schriften Leonard Nelsons faßt die neben den großen systematischen Werken zur praktischen Philosophie stehenden Einzelarbeiten zusammen, in denen Nelson ethische und pädagogische Fragen behandelt.
In diesen Vorlesungen behandelt Nelson den Abschnitt in der Geschichte der Philosophie, in dem, angeregt durch die Entwicklung der klassischen Physik, die Frage nach der Begründung philosophischer Lehren die Forscher mehr und mehr zu beschäftigen beginnt.
»Alle ernsthaften Bestrebungen, die Philosophie in den Rang einer exakten Wissenschaft zu erheben, haben immer auf eine Orientierung an der Mathematik entscheidenden Wert gelegt.
Der erste Band der Gesammelten Schriften umfaßt diejenigen Arbeiten Leonard Nelsons, in denen er Fragestellung und Methode des eigenen philosophischen Forschens entwickelt und damit zugleich die eigene Arbeit einordnet in die Schule der kritischen Philosophie, wie sie ihm in entscheidenden Entdeckungen seiner Lehrer begegnet ist.
Die analytische Philosophie hat sich stets an der Logik und Mathematik orientiert, also an Wissenschaften, die als Paradigmata des Formalen und Subjektfreien gelten.
Korruption ist ein faszinierendes Thema, das sich für Kriminalgeschichten eignet und den Blick in den furchterregenden Abgrund von Gesellschaften richtet.
Oliver Precht zeichnet in seiner Studie nach, wie Heidegger das ebenso klassische wie unmögliche Projekt einer totalen Selbstbestimmung zu seinen letzten Konsequenzen treibt.
Dieses Buch enthält zehn fiktive Gespräche, in denen maßgebliche Begriffe der Erkenntnistheorie, Ethik und Ästhetik wie Denken, Charakter oder Schönheit dialogisch entwickelt werden.
Dieser Band enthält Abhandlungen zu Kants theoretischer und praktischer Philosophie, zu seiner Religionsphilosophie und zu übergreifenden metaphysischen Problemen sowie Beiträge zum Schicksal der kritischen Metaphysik in der unmittelbaren Nachfolgephilosophie.
Mit den »Ideen zu einer reinen Phänomenologie und phänomenologischen Philosophie« von 1913, von ihm selbst nur als eine »Allgemeine Einführung in die reine Phänomenologie« angezeigt, zog Edmund Husserl die Konsequenz aus seinen Logischen Untersuchungen (PhB 601), die ihn 1900/01 berühmt gemacht hatten: Ausgehend von der dort entwickelten Phänomenologie der intentionalen Erlebnisse sieht er jetzt in der Aufdeckung der Leistungen des »reinen Bewußtseins«, dem die uns bekannte natürliche Welt nur als »Bewußtseinskorrelat« gegeben ist, den eigentlichen Gegenstand philosophischer Erkenntnis und in den von ihm eingeführten methodologischen Begriffen der »Reduk tion« und der »Epoché« den Weg, sich über die Beschaffenheit dieses »reinen Bewußtseins«, aus dem alle Erkenntnis entspringt, Klarheit zu verschaffen.
Das Problem, das in dieser Arbeit behandelt wird, ist kein geringeres als die Frage nach dem spekulativen Übergang der (spekulativ gedachten) Logik in die Natur, wie sie von Hegel in den letzten beiden Absätzen seiner "Wissenschaft der Logik" aufgeworfen wird.
Destutt de Tracys Ideenlehre entstand an einer historischen Schnittstelle: während der Zeit der französischen Revolution und in der postrevolutionären Ära Napoleons.
Der Autor untersucht Hölderlins poetisch-konkretistische Metaphysik als eigenständige philosophische Position, die sich in ihrer Abkehr von der regelgeleiteten idealistischen Transzendentalphilosophie (Kant, Reinhold, Fichte, Schiller) und von der spinozistisch inspirierten Systemphilosophie, die letztlich rationalistischer Monismus ist (früher Schelling), gegen spätere ontologische Vereinnahmungen (Heidegger) sträubt.
Der zweite Band der Reihe behandelt den gezielten Einsatz von Gedankenexperimenten bei bestimmten Fragestellungen und Themenkreisen im Philosophie- und Ethikunterricht.
Die philosophische Grundhaltung des wohl letzten großen Vertreters der Systemphilosophie, Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716), läßt sich nur unter Berücksichtigung seiner Auseinandersetzung mit allen wissenschaftlichen Problemen seiner Zeit rekonstruieren.
Im Zusammenhang von Hegels Vorlesungstätigkeit kommt den Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie eine besondere Bedeutung zu: Nächst den Vorlesungen über Logik und Metaphysik hat sich Hegel keinem anderen Thema so oft und so ausführlich gewidmet und mit ihnen hat er die Disziplin der Philosophiehistorie im Gefüge der philosophischen Wissenschaften erst eigentlich begründet.
Die philosophische Grundhaltung des wohl letzten großen Vertreters der Systemphilosophie, Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716), läßt sich nur unter Berücksichtigung seiner Auseinandersetzung mit allen wissenschaftlichen Problemen seiner Zeit rekonstruieren.
Der Autor untersucht Hölderlins poetisch-konkretistische Metaphysik als eigenständige philosophische Position, die sich in ihrer Abkehr von der regelgeleiteten idealistischen Transzendentalphilosophie (Kant, Reinhold, Fichte, Schiller) und von der spinozistisch inspirierten Systemphilosophie, die letztlich rationalistischer Monismus ist (früher Schelling), gegen spätere ontologische Vereinnahmungen (Heidegger) sträubt.
Vor 200 Jahren, im Dezember 1818 (unter der Jahresangabe 1819), erschien bei Brockhaus das später weltberühmte Hauptwerk Arthur Schopenhauers, »Die Welt als Wille und Vorstellung«.
Im vorliegenden Buch stellt Klaus Oehler die Lehre vom noetischen und dianoetischen Denken bei Platon und Aristoteles dar und begründet damit erstmals die These, dass das für die neuzeitliche Philosophie zentrale Problem der Reflexion und des Selbstbewusstseins schon, wenn auch nicht in gleicher Weise, in der antiken Philosophie eine Rolle gespielt hat.
Ziel dieses philosophisch-allegorischen Inselromans des arabisch-andalusischen Denkers Ibn Tufail ist die Verteidigung der Philosophie als rationale Form der Erkenntnis.
Schopenhauers Philosophie lässt sich als eine Morphologie von Erkenntnisformen lesen: In jedem der vier Teile der »Vorlesung über Die gesamte Philosophie« bzw.