In den ethischen Diskursen über das gelingende Alter(n) rücken Fragen nach dem guten Leben und einer entsprechenden Lebensqualität ins Zentrum des Interesses.
"Inklusion" bildet die Botschaft der bedingungslosen Liebe Gottes zu allen Menschen so trefflich ab, dass man geradezu von einer theologischen Grundkategorie sprechen kann.
Mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-65) hat sich die katholische Kirche dem religiösen Pluralismus gestellt und den Weg der dialogischen Öffnung bei gleichzeitiger Wahrung der eigenen Identität beschritten.
Der vorliegende Band befasst sich mit dem dritten Kanonteil der Hebräischen Bibel, den sogenannten Schriften, sowie mit zwei weiteren Texten, die thematisch eng mit dem Sprüchebuch verbunden sind: Jesus Sirach, die griechische Übersetzung einer hebräischen Schrift, und das ursprünglich griechisch verfasste Buch der Weisheit.
In diesem Band stellen Physiker, Biologen, Historiker, Philosophen und Theologen ihren Gegenstandsbereich vor und benennen die dort anzutreffende Wirklichkeitsschichtung zwischen (gegebenen) Phänomenen, (allgemeinen) Theorien und (konstruierten)Deutungen.
Seit einigen Jahren erwächst der biblischen Exegese eine ebenso herausfordernde wie bereichernde Anregung durch die Etablierung der sogenannten Disability Studies, die in einem betont inter- und transdisziplinären Zugang das Phänomen "Behinderung" analysieren.
Zwischen Josef, dem Mann der Maria, und der gleichnamigen Gestalt der alttestamentlichen Geschichte von Josef und seinen Brüdern gibt es eine überraschende Fülle von Querverbindungen: das Thema der Träume und das Ägyptenmotiv, aber auch die Bedeutung der Genealogie und der Gerechtigkeit.
Für diesen Band wurden aus dem umfangreichen Oeuvre der international renommierten Matriarchatsforscherin Heide Göttner-Abendroth 20 Beiträge ausgewählt, die das Themenspektrum der modernen Matriarchatsforschung in seiner Komplexität und Differenziertheit zeigen.
Im Dialog mit neuen Entwürfen der Psychoanalyse, mit ausgewählten Beispielen aus Mythos und Oper sowie mit gegenwärtigen Beiträgen zur Trinitarischen Theologie entwickelt der Seelsorger und Psychoanalytiker Wolfgang Reuter das Konzept "Relationale Seelsorge", das sich der ambivalenten Dynamik von Bindung und Trennung bewusst ist und diese Dynamik im Hinblick auf die Seelsorgetheorie und Seelsorgepraxis thematisiert und weiterführt.
Die Kirche ist durch zunehmende Ressourcenknappheit, aber auch durch den Wandel christlicher Identität in einer religiös pluralisierten Gesellschaft einem hohen Veränderungsdruck ausgesetzt.
Diese Untersuchung fasst Männer in den Blick, die im kirchlichen oder kirchennahen Bereich besonderes Engagement zeigen, und fragt nach ihrer spezifischen Denkweise und ihrem Selbstverständnis, insbesondere nach der für sie charakteristischen Form von Frömmigkeit im Kontext ihres Lebensgangs.
Ausgehend von aktuellen Fragestellungen beleuchtet Starnitzke die biblisch-theologischen Grundlagen für das Selbstverständnis und das Handeln der Diakonie.
Unter dem Leitbegriff der ,Geduld' nimmt diese Untersuchung Spuren in der christlichen Tradition auf, um zu zeigen, dass das Bekenntnis zu einer universalen Wahrheit zur Sprache gebracht und rational nachvollzogen werden kann, ohne eine totalitäre Geltung der religiösen und ethischen Werte zu beanspruchen.
Der konfessionell-kooperative Religionsunterricht in Baden-Württemberg und vergleichbare Formen des Religionsunterrichts in anderen Ländern sieht für den Religionsunterricht gemeinsame Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern verschiedener Konfessionen vor.
Der Begriff des erfolgreichen, aktiven oder gelingenden Alterns spielt sowohl im wissenschaftlich-gerontologischen Diskurs als auch in den gesellschaftlichen Debatten eine zentrale Rolle.
Im März 2005 vereinbarten die Evangelischen Landeskirchen in Baden und in Württemberg, die Erzdiözese Freiburg und die Diözese Rottenburg-Stuttgart die konfessionelle Kooperation im Religionsunterricht an allgemein bildenden Schulen.
In all den politischen Ratlosigkeiten und Überforderungen unserer Tage geben die Kreisauer aus ihren radikalen, notgeborenen Reflexionen unerwartete Hilfe und Anregung: überraschende Blickerweiterung und Hoffnung auf längst im Gang befindliche, aber unterschätzte Entwicklungen.
In diesem Buch werden zentrale, längst inner- und außerkirchlich vor sich gehende, vielfach aber verleugnete religiöse und theologische Wandlungen unserer Gegenwart zusammengefasst und in ihren Konsequenzen beschrieben: warum "Religion" ("Spiritualität") fundamental, gleichwohl hoch gefährdet und verführbar ist (denn wir sind religiös, nicht aber göttlich, wie oft verwechselt wird); inwiefern besonders die östliche ("ungegenständliche") Meditation bei uns im Verständnis des Göttlichen viel bewirkt und somit alte innerchristliche Forderungen in einem non-theistischen Gottesverständnis zentral gemacht hat ("Gott" keine metaphysische Person, sondern Name des göttlichen Geheimnisses in allen Dingen dieser Welt); warum auch im Verständnis des Jesus von Nazareth eingreifende Revisionen ("Christus allein", sein Tod blutiges Satisfaktionsopfer) überfällig sind.
Die traumatische Erfahrung von Gewalt im vermeintlichen Schutzraum Kirche verkörpert über die Dramatik des Einzelfalls hinaus eine fundamentale kritische Anfrage an die Kirchen und deren Botschaft.
Otto Friedrich Bollnow (1903-1991) verdanken wir eine allgemeine Pädagogik, die Anschlussstellen für die Gewinnung anthropologischer Grundlagen einer phänomenologisch orientierten Religionspädagogik enthält.