Im Frühjahr 1926 reiste Vita Sackville-West auf einem langen Umweg – über Ägypten, Indien und den Irak, wo sie in Bagdad einige Tage im Haus der von ihr verehrten Orientreisenden und Arabistin Gertrude Bell verbrachte – nach Persien, um ihren Mann zu besuchen, der als Sekretär der englischen Gesadtschaft in Teheran tätig war.
Sieben stürmische und nervenaufreibende Wochen auf See dauerte es, bis das frisch vermählte Paar Frances und Ángel Calderón de la Barca, von New York kommend, mit Zwischenstopp in Havanna, am 18.
Forschergeist und Wissensdrang, manchmal aber auch reine Abenteuerlust, ließen immer schon Menschen das gewaltige Wagnis einer Reise ins Unbekannte auf sich nehmen.
Während Columbus bis zu seinem Tod wahrscheinlich davon ausgeht, er habe den Seeweg nach Asien gefunden, ist Amerigo Vespucci der richtigen Überzeugung, dass es sich bei den neu entdeckten Küstenlandschaften um einen eigenen Kontinent handeln müsse.
Als Gertrude Bell im Januar 1905 zu einer ihrer Reisen in den Nahen Osten aufbrach, wollte sie dort vor allem byzantinische und römische Ruinen studieren.
"Wären wir am Leben geblieben, ich hätte eine Geschichte erzählen müssen von Kühnheit, Ausdauer und vom Mut meiner Gefährten, die das Herz jedes Briten gerührthätte.
A tour round the South American continent, which was completed in so short a time as five months, may not appear to deserve any special record; yet I am led to hope that this little book may serve to induce others to visit a region so abounding in sources of enjoyment and interest.
Among the many books about the Polar regions there is none quite like this, dealing with the gradual progress of exploration towards the north along the different areas of advance within the Arctic Circle.
Klippenreiche Küsten und Berge, die sich bis ans Meer herantasten: Ligurien ist eine Region, in der es die Menschen von jeher verstanden haben, mit unwirtlichem Terrain zu leben und der Natur vielfältige kulinarische Höhepunkte zu entlocken.
New York erfindet sich immer wieder neu: Nach dem Anschlag von 9/11 ist dies zuletzt geglückt und New York ist als glitzernde Sehnsuchtsmetropole wiederauferstanden.
Umbrien gilt als Land der dunklen Wälder und der mittelalterlichen Burgen, außerdem ist die Region im Herzen der Apennin-Halbinsel als Heimat großer Heiliger und bedeutender Künstler bekannt.
Nordirland ist Heimat der Troubles und der Titanic, ein Pilgerziel für Fans der Fernsehserie »Game of Thrones« und für Verehrer von Poeten und Schriftstellern wie Seamus Heaney und C.
Sturmumtoste Gipfel, ausgedehnte Hügellandschaften und eine reiche Geschichte, die gleichermaßen von Dichtern der Romantik wie dem industriellen Bergbau geprägt ist.
Israel, die Wiege der drei monotheistischen Religionen, ist nicht bloß einer der unruhigsten Orte der Welt, sondern auch ein lebendiger, jugendlicher Mikrokosmos, in dem Moderne und Tradition, Abendland und Morgenland mit- und nebeneinander bestehen.
Wo die Einsamkeit groß und das Donnern des Atlantiks nah ist, wo es mehr Feen als Bäume gibt und noch immer kehliges Keltisch gesprochen wird, dort schlägt das wilde Herz des irischen Westens.
Phönizier und Römer, Araber und Berber, Moslems, Juden, portugiesische, spanische und französische Kolonisatoren – die Einflüsse, denen Marokko als Land am Schnittpunkt Schwarzafrikas, Arabiens und Europas ausgesetzt war, sind von kaum zu überbietender Vielfalt.
Paris hat einen ganz eigenen Duft – so riecht es etwa nach Macarons und Madeleines, nach charmanten Hinterhöfen zum Flanieren, nach traditionsreichen Buchhandlungen oder nach der Lebensader Seine.
Der Mann heißt wie die längste Brücke Europas, wie ein Einkaufszentrum in Lissabon, wie Fußballvereine in Rio, Kapstadt und Goa – und wie sein Urahn gleichen Namens, der einst den Seeweg nach Indien entdeckt hat: Vasco da Gama ist Antiquitätenhändler in Lissabon und pflegt typisch portugiesisches Understatement, diese stille Bescheidenheit.
Windumtoste Klippen, grüne Hügel, üppige Rosen- und duftende Kräutergärten: England ist Sinnbild traumhafter Landschaften, wilder sowie kunstvoll gezähmter Natur.
Dass Norwegen nicht bloß Berge, Fjorde und Trolle und vielleicht noch die Sprungschanze auf dem Holmenkollen zu bieten hat, beweist Gabriele Haefs auf ihren Erkundungen.