Für Walter Benjamin (1892-1940), Philosoph und Literaturkritiker, war Denken keine akademische Trockenübung, sondern die entscheidende Form seiner Weltzuwendung.
Jean Baudrillard (1929-2007) ist mit vielen Etiketten versehen worden: Modephilosoph der 1980er Jahre, polemischer Diagnostiker des Zeitgeistes, theoretischer Anarchist.
Baruch de Spinoza (1632-1677) gehört zu jenen frühen Philosophen der Aufklärung, die durch kritische Befragung für die heutige Zeit wiederzuentdecken sind.
Mit seiner "Theorie der Gerechtigkeit" legte der Amerikaner John Rawls (1921-2002) einen monumentalen Entwurf vor, an dem sich zahlreiche Debatten entzündeten, nicht zuletzt die zwischen Kommunitaristen und Radikalliberalen.
Auf der Grundlage von konkreten Analysen einflussreicher Texte bietet diese Einführung einen neuen systematischen Zugang zum Kanon der Literaturtheorie.
Richard Rorty (1931-2007), einst Außenseiter und Enfant terrible der analytischen Philosophie, war neben Jürgen Habermas und Jacques Derrida eine intellektuelle Leitfigur des 20.
Nicht nur Individuen, sondern auch Gruppen, Kollektive und Nationen konstruieren ihre Identität durch den Bezug auf eine gemeinsame Vergangenheit: Jahrestage, Denkmäler, Museen und Bibliotheken bilden die rituelle und mediale Basis für das »kulturelle Gedächtnis«, das in den Kulturwissenschaften seit über zwei Jahrzehnten intensiv diskutiert wird.
Der Zeichentheoretiker und Schriftsteller Roland Barthes (1915 - 1980) steht wie kein anderer Intellektueller für die Entwicklungen des französischen Denkens zwischen Strukturalismus und Poststrukturalismus, Marxismus und Dekonstruktion, Erzähltheorie und Schreibkunst.
Das Yogasutra des Patañjali geht auf das Thema Leiden als treibende Kraft allen menschlichen Handelns und Denkens ein und zeigt einen Weg zur Befreiung auf.
Die Essenz des AdvaitaImmer mehr Menschen wollen wissen, was wirklich wahr ist, ohne esoterisch-weihevolle Verbrämung und ohne sich in die Anhängerschaft eines Gurus einreihen zu müssen.
Selbstfindung - Gespräche mit einem VerwirklichtenGespräche mit Nisargadatta MaharajDer indische Guru Sri Nisargadatta Maharaj gilt als einer der bedeutendsten spirituellen Lehrer unserer Zeit.
Caroline von Teubner wünscht sich sehnlichst der Routine ihres journalistischen Alltags in Berlin durch eine neue Herausforderung zu entfliehen, als ihr Wunsch unerwartet in Erfüllung geht und sie nach Neu Delhi, Indien, versetzt wird.
Den Hunger des Herzens stillen"Wenn du verstehen möchtest, wer du bist und wie du in die Unermesslichkeit des Lebens hineinpasst – wenn du mit anderen Worten glücklich sein möchtest – dann kann Vedanta dir den Weg weisen.
'Anfang' und 'Ende' sind in den letzten Jahren sowohl in den Wissenschaften als auch den Künsten zunehmend prekäre Kategorien geworden: Einerseits werden Handlungen ausgehend von Konzepten der Kontinuität und Wiederholung gedacht, die auf keinen ursprünglichen Grund zurückzuführen sind.
Heideggers esoterische Philosophie"Adyton" bezeichnet das Unzugängliche, Unbetretbare, jenen Bereich des griechischen Tempels, in dem sich das Allerheiligste befand.
Einer der brillantesten Essayisten der Gegenwart wendet sich mit seiner charakteristischen Fülle an literarischen, ästhetischen und historischen Einsichten der Melancholie zu.
Jorge Luis Borges' philosophical fiction and Plato's intellectual dramas are perhaps the most intricate records in Western history of attempts to artfully interweave mythos and logos, argumentation and narrative, thought and imagination.
Bedeutende Zen-Geschichten über Schüler berühmter Zen-Meister sind der Aufhänger für eine Reflexion über Meditation und das Leben an sich; mit all seiner Heiterkeit, die es auch für uns bereit hält.
Der Begründer des buddhistischen Tantra, Saraha, der vor über 2000 Jahren in Indien lebte und von dessen "Lied an den König" dieser Text handelt, trifft eine Pfeilmacherin, die ihn die Kunst der Verschmelzung lehrt.