Zu den meisten Unterrichtsfächern findet man heute umfangreiche Standardwerke zum Thema Unterrichtsmethoden, nur für das Fach Informatik existiert keine vergleichbare Literatur.
Die Ergebnisse der quasi-experimentellen Interventionsstudie von Barbara Reichhart zeigen, dass die befragten Grundschullehramtsstudierenden geringe motivationale Orientierungen hinsichtlich politischer Bildung im Sachunterricht aufweisen.
Das Buch dokumentiert die Ergebnisse einer qualitativen Interviewstudie, in der Lehramtsstudierende zu ihren Wünschen hinsichtlich eines stärkeren Praxisbezugs in ihrem Studium befragt wurden.
Im Zentrum dieses Buches steht die Frage, wie Lehrende in der Erwachsenenbildung ihr didaktisches Tun reflektieren und welche Faktoren dabei hinderlich und welche förderlich sind.
Isabel Neto Carvalho zeigt am Fall eines Gymnasiums, dass und wie „Gymnasialisierung von Schülern und Schülerinnen“ durch ganztagsschulische Angebote zum neuen pädagogischen Programm einer Schule wird, die die Eignung ihrer Klientel, so wie die Professionellen sie sich erwünschen, nicht mehr schlicht voraussetzen kann.
Stefanie Vigerske untersucht anhand von Interviews mit Lehrenden und Schulleitungen sowie im Rahmen einer Längsschnittstudie, ob und in welchem Ausmaß Lehrerfortbildungsinhalte in das System Schule transferiert werden.
Der Band präsentiert innovative Zugänge der rekonstruktiven Bildungsforschung, indem ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre individuellen rekonstruktiven Forschungszugänge pointiert darstellen und darüber vermittelt den jeweils spezifischen Fokus ihres empirischen Zugriffs kennzeichnen.
Bernhard Matter ergründet, wie Lerngegenstände für unterschiedliche Jahrgänge konzipiert werden können und untersucht die gemeinsamen Lernsituationen zu verschiedenen mathematischen Themen qualitativ.
Im Sammelband werden wichtige Impulse aus den verschiedenen Bereichen der Lehrerbildung – Hochschule, Studienseminar und Schule – vernetzt und es wird eine Bestandsaufnahme zur Zusammenarbeit der an der Lehrerbildung Beteiligen vorgenommen.
Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes interessieren sich für Spielfilme als Impulsgeber, empirische Basis und Medium einer theoriebildenden und erziehungswissenschaftlichen Forschung.
Sabine Knöner untersucht systematische Verzerrungen, die im Zusammenhang mit der Tendenz von Studierenden, Schülerinnen und Schülern stehen, bestehende Vorstellungen auch mithilfe widerlegender Daten zu bestätigen.
Die Autorin zeigt in einer empirischen Untersuchung von Daten zweier großer Lehrerstudien, dass die Abiturdurchschnittsnote als zentraler Prädiktor für den multikriterialen Berufserfolg von Lehrkräften nicht geeignet ist.
In diesem Lehrbuch wird das Konzept der Entwicklungsaufgaben als Grundlage gewählt, um aufzuzeigen und verständlich zu vermitteln, wie Entwicklungs- und Lernprozesse pädagogisches Denken und Handeln orientieren und unterstützen.
Die Ergebnisse der hier vorgestellten Studie von Christina Koch sprechen für eine Altersangemessenheit der Thematisierung von Nationalsozialismus und Judenverfolgung in der Grundschule.
Das Lehrbuch bietet Studierenden im Bachelor und Master of Education konkrete Orientierung in der Themenfindung und Anwendung passender Methoden bei der Durchführung selbstständiger Forschungsprojekte.
Franziska Carl untersucht, wie Lehrpersonen und Schulen nach der Abschaffung des Sitzenbleibens mit leistungsschwachen Schülerinnen und Schülern umgehen.
Mithilfe eines neutral-phänomenologischen Forschungsansatzes und eines von Wissensdefiziten losgelösten Professionalitätsbegriffs untersucht Marc Bosse fachfremd unterrichtende Mathematiklehrpersonen hinsichtlich ihrer mathematikbezogenen Erfahrungen und in Bezug auf ihr Verhältnis zum Fach.
Der Tagungsband beleuchtet das Thema Individualisierung aus historischer, empirischer und theoretischer Sicht und stellt so drei zentrale Perspektiven der Grundschulforschung in den Vordergrund.
Esther Richthammer eröffnet Lehrkräften des Faches Kunst mit diesem Buch neue Wahrnehmungs- und Reflexionsmöglichkeiten zum Thema Gender und zeigt aktuellen Forschungs- und bildungspolitischen Handlungsbedarf auf.
Sabine Gerhartz-Reiter recherchiert, warum bekannte Einflussfaktoren aus dem schulischen und außerschulischen Feld von so unterschiedlicher Relevanz für individuelle Bildungsverläufe sind und wieso manchen Schülerinnen bzw.
Cristian David Magnus entwickelt in seiner empirischen Studie einen neuen analytischen Fokus der Educational Governance Forschung, der es ermöglicht, die Governance von Bildungsorganisationen auf innovative Art und Weise zu betrachten.
Serhat Karhan untersucht die arbeitsweltlichen Konstitutionsbedingungen der türkischen Lehrkräfte „der ersten Stunde“ im Rahmen des muttersprachlichen Ergänzungsunterrichts.
Marina Fromme thematisiert mit dem Stellenwertverständnis ein zentrales, wenig erforschtes Konstrukt der Mathematikdidaktik, in dem sie zunächst auf der Basis theoretischer und empirischer Forschungsergebnisse ein theoretisches Modell konzipiert.
Birgit Hüpping nimmt subjektive Sichtweisen von Grundschullehrkräften in Bezug auf den pädagogischen Umgang mit migrationsbedingter Heterogenität in den Blick.
Die vorliegende Arbeit zeigt, dass und wie sich der biographisch-personenbezogene Ansatz als eine neue politikdidaktische Lehr-Lern-Strategie begründen lässt.
Klaudia Singer vergleicht in ihrer Untersuchung theoretische Modelle für eine qualitative Weiterentwicklung des Mathematikunterrichts mit der „täglich gelebten Praxis“.
Das Lehrbuch bietet eine umfassende Einführung in quantitative Forschungsmethoden, die sich an den Interessen und Ausbildungsinhalten von Studierenden der erziehungs- und bildungswissenschaftlichen Fächer sowie von Lehramtsstudierenden orientiert.
This volume presents the first-known investigation of the so-called diversity paradox, positing that diversity has become a tool for distinguishing and legitimating the concept of educated Western elites, and arguing for a major reconceptualisation of diversity in different social and cultural contexts within international education.
Auf der Basis objektiv-hermeneutischer Analysenvon Interaktionsstrukturen fokussiert Jessica Dzengel erstmals dieHerausforderungen, die mit der Bearbeitung der Theorie-Praxis-Differenz auf derEbene der Ausbildungsinteraktion im Studienseminar für SeminarleiterInnen undReferendarInnen einhergehen.